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Wann?
14. November 2026, 14 bis 19 Uhr
Wo?
Ruhr Museum
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Beschreibung
Wie reagieren Landschaften, Pflanzen, Tiere und Menschen auf tiefgreifende Klimaumbrüche? Und was sagt uns das Quartär über unsere Zukunft? Das Symposium zur Sonderausstellung „überLeben in der Eiszeit“ lädt dazu ein, Erdgeschichte als Gegenwartsfrage zu lesen. Gemeinsam mit der Deutschen Quartärvereinigung (DEUQUA) e.V. öffnet das Ruhr Museum ein Forum für den Austausch zwischen Forschung, Museum und Öffentlichkeit. Die DEUQUA vereint deutschsprachige Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit dem Ziel, die Erforschung des quartären Eiszeitalters zu fördern, sie sichtbar zu machen und wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Realität einzubringen.
Ausgangspunkt ist die Paläontologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen in Essen, die die bedeutendsten Fossilien des Bundeslandes in ihre evolutions-, kultur- und klimageschichtlichen Zusammenhänge stellt. Der Titel „überLeben in der Eiszeit“ ist bewusst doppeldeutig: Er steht für Anpassung und Überleben unter wechselnden klimatischen Bedingungen und zugleich für die Vielfalt des Lebens selbst.
Das Symposium folgt der Struktur der Ausstellung: Landschaft, Pflanzenwelt, Tierwelt, Menschen und Klima. Es spannt den Bogen vom Pleistozän und Holozän bis zu Zukunftsfragen unseres Planeten. Im Fokus stehen aktuelle Forschung, verständliche Vermittlung und die Frage nach verantwortungsvollen Handlungsoptionen.
Das Angebot richtet sich an Fachpublikum ebenso wie an neugierige Besucherinnen und Besucher und ausdrücklich auch an jene, die Naturwissenschaft bisher gemieden haben.
Sehr interessant: Im Vorfeld des Symposiums besteht um 11 Uhr und um 11:30 Uhr die Möglichkeit, an einer 90-minütigen Führung durch die Sonderausstellung teilzunehmen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
© Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen Landesbetrieb